Von Windows zu Linux

Geschrieben von Markus am 16. August 2009

Da ich so langsam von Windows zu Linux (Ubuntu) wechseln möchte, habe ich vor 2 Tagen mal den “großen” Schritt gewagt, und meinen Laptop geplättet und Ubuntu installiert.
Zum Großteil lief alles von Anfang an, nur die Treiber für die Grafik- und Soundkarte musste noch richtig in Gang gebracht werden.

Die Installation des Grafikkartentreibers habe ich mir etwas kompliziert gemacht. Ich wollte einen freien Treiber installieren, da ich nicht wusste, dass es einen passenden Treiber vom Hersteller (ATI) gibt. Dabei habe ich mir auch gleich das ganze System zerschossen, und da eh noch nichts wichtiges drauf war, habe ich Ubuntu mal eben neu installiert, bevor ich den Fehler suchen gehe.
Danach habe ich den ATI-Treiber genommen und alles lief auf Anhieb :-)

Mit dem Sound war das auch so eine Sache. Über die Kopfhörer liefs, aber die eingebauten Boxen wollten nicht funktionieren. Ich habs mit viel googlen aber ans laufen gebracht.

Die Installation und Konfiguration von Programmen war war auch kein Problem, Linux ist ja kein komplettes Neuland für mich. Im Moment bin ich noch auf der Suche nach einer geeigneten IDE für PHP.

Aptana Studio habe ich schon getestet, im Grunde ist Aptana ja ganz nett, aber leider zu langsam für meinen Laptop, wenn ich damit große Projekte (mit de Zend Framework) verwalte. Wegen der Code-Completion kann ich dann den Code tippen und später zugucken, wie die Buchstaben so langsam auf dem Bildschirm erscheinen :-?

Netbeans habe ich auch schon getestet, gefällt mir aber nicht so wirklich. Deswegen bin ich noch auf der Suche nach einer Idee, kann da einer was empfehlen? Wie siehts mit Eclipse PDT aus bei großen Projekten? Hat der auch so Probleme bei der Code-Completion wie Aptana? Habs noch nicht getestet.

Ein großes Problem war noch, Photoshop CS4 ans laufen zu bringen, das sollte nach Möglichkeit unter Wine direkt laufen, weil ich keine Virtuelle Maschine oder ein Dual-Boot System möchte. Ich habe es auch ans laufen bekommen. War ziemlich kompliziert und hat mich den Abend bis spät in die Nacht gekostet. Wie ich es hinbekommen habe, erklär ich in nem seperaten Beitrag *g*

Ansonsten bin ich ziemlich zufrieden und werde bald auch den Wechsel auf meinem Desktop Rechner in Betracht ziehen :-)

Keine Macht den Spammern

Geschrieben von Markus am 16. August 2009

Ich habe den Blog die letzten Wochen/Monate ganz schön untergehen lassen, u.a. weil ich keine Zeit und Lust zum Bloggen hatte. Dies haben Backlink-Spammer für sich ausgenutzt und meinen Blog mit Kommentar-Spam überflutet. Jeder Beitrag bekam nen Kommentar in der Art “Find ich auch super” etc. mit einer Website, die des öfteren auch aus der gleichen Branche kamen. Daraus lässt sich wohl entnehmen, dass die Betreiber einen Linkanalyse der Konkurrenz gemacht haben und dann auf meinen Blog gestoßen sind und dann auch einen Link zu sich haben wollte.

Auf jeden Fall habe ich einen Großteil der Kommentare, wo es ersichtlich ist, dass es nur um einen Backlink geht gelöscht. Der Grund für das viele gespamme war wohl, dass ich meine Kommentare auf Follow stehen habe. Dies habe ich jetzt erstmal wieder geändert.

Ich würde fast darauf wetten, dass jetzt viel weniger Kommentare kommen *g*
Auf jeden Fall werde ich diesen Blog jetzt wieder etwas aktiver betreuen und auch des öfteren Mal ein paar Beiträge schreiben.

StudiVZ wirbt für Epetition gegen Internetzensur

Geschrieben von Markus am 29. Mai 2009

Als ich gerade ins StudiVZ geguckt hab, schweifte mein Blick über die Infobox links unter dem Menü (wie nennt sich sich nochmal?!) Dort begrüßte mich folgender Text:

Gegen Netzsperrung: Stimm ab!

Mit Link zur Epetition (die übrigens mitlerweile bei 100.000 Mitzeichnern ist). Find ich eine Klasse Aktion, so für die Petition zu werben, klasse StudiVZ! :-)

Die Bibel soll per Twitter veröffentlicht werden

Geschrieben von Markus am 13. Mai 2009

Zum diesjährigen Kirchentag soll es einen Rekordversuch geben, die gesamte Bibel zu twittern. Das ganze beginnt am 20.5.09 um 18 Uhr und endet am Pfingstsonntag (31.05.2009). (Wieso nennt sich das Kirchentag, wenns 11 Tage lang ist?)

Um mitzuhelfen kann man sich beim Betreiber melden und muss dann unter dem Tag #ebl den zugeteilten Ausschnitt twitteren.

Kranke Sache, jetzt wird Twitter auch noch  zugespammt mit der Bibel. Wenn man eine Suche nach dem Tag #ebl durchführt, wird kaum alles in der richtigen Reihenfolge sein, so dass ein Lesen über Twitter unmöglich ist. Desweiteren twittert man nur ein paar wenige Ausschnitte, so dass die Follower auch nicht allzuviel mitbekommen. Da will die Kirche wohl ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen *g*

Die Aktion ist von der evangelischen Kirche - nicht von der Katholischen. Hier sieht man mal wieder, dass die evangelische Kirche der katholischen Kirche einen Schritt voraus ist, da die Evangelisten die neuen Medien benutzen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Twitter Down

Geschrieben von Markus am 13. Mai 2009

Ich bin gerade nach Hause gekommen und wollte mein Twhirl starten, da kam die Meldung “fehler beim abruf von tweets”, was mich etwas erstaunte. Auch nach einem zweiten Anlauf war es nicht möglich, die Tweets abzurufen. Daraufhin wollte ich twitter.com aufrufen, was aber wegen einer Zeitüberschreitung auch nicht klappte.

Aslex kommt auch nicht auf twitter.com, kann aber weiterhin über Twhirl twittern. Komisch, dass es bei mir nicht geht.

Mal abwarten, wanns wieder klappt.

Update: geht schon wieder und auf der Startseite steht, dass es geplante Wartungsarbeiten waren.

Ich zwitscher jetzt auch

Geschrieben von Markus am 10. Mai 2009

Gestern Abenden habe ich mich auch endlich mal bei Twitter angemeldet. Die Entscheidung zu Twitter zu gehen, viel schon vor einiger Zeit, doch mir ist kein vernünftiger Nickname eingefallen. Die, die ich sonst benutze, waren alle schon belegt :( Meinen Namen wollte ich Anfangs auch nicht nehmen, hab ich aber jetzt doch. Ich twitter jetzt unter dem Namen MarkusFasselt :) Ihr könnt mir ja auch mal folgen :-p

Bis jetzt folge ich sage und schreibe 8 Personen (7, wenn man den Mitzeichner Bot abzieht), mal sehen wen ich noch so finde *g*

50.000 Mitzeichner

Geschrieben von Markus am 8. Mai 2009

Es ist geschafft, die Petition gegen die Internet-Zensur hat 50.000 Mitzeichner gefunden. Der Petitionsausschuss des Bundestages muss sich nun also in einer öffentlichen Sitzung damit befassen.

Innerhalb von nicht einmal 5 Tagen haben sich 50.000 Menschen gefunden, diese Petition zu unterschreiben. Dies sind im Schnitt 10.000 Mitzeichner am Tag oder ~6,9 Unterschriften pro Minute (wenn man es wie Mitzeichner bei Twitter angibt). (ich weiß nicht, um welche Uhrzeit das ganze losging, deswegen nur ungefähr).

Eine Internetzensur hätte fatale Folgen. Anfangs würden nur Kinderpornoseiten gesperrt werden, später alles was der Regierung nicht passt. Die Kipos sind einfach nur die “Sorgenkinder”, die jetzt ausgenutzt werden um die Internetzensur zu legalisieren.

Wie man bei MOGIS (MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren) lesen kann, sind selbst die Missbrauchsopfer gegen diese Internetsperren, da sie den Opfern nicht helfen. Die Internetsperren behindern nur die Verbreitern, aber verhindern sie nicht. Und eine DNS Sperrung wird dazu gewiss nicht beitragen. Die Politiker müssten endlich anfangen, gegen die wahren Täter vorzugehen, nämlich die, die Kinder missbrauchen.

Deswegen sollte auch weiterhin unterschrieben werden, damit ein Zeichen gesetzt wird. MOGIS will, dass mindestens 128.194 Mitzeichner gefunden werden. Dadurch würde ein neuer Rekord aufgestellt werden - wir setzen ein Zeichen. Um dies zu erreichen, sagt jedem, dass er unterschreiben soll! Hier unterzeichnen!

Buschfunk - Twitter im StudiVZ

Geschrieben von Markus am 6. Mai 2009

Als ich mich gerade im SchuelerVZ eingeloggt habe, begrüßte mich ein neues Feature auf der Startseite. Dort war ein Eingabefeld mit der Überschrift Buschfunk und einem Hinweis, dass noch 140 Zeichen zur Verfügung stehen.

Man schreibt also seine Nachricht, für die man 140 Zeichen hat, speichert diese und alle Freunde von einem können die Nachricht lesen. Also quasi das Twitter im StudiVZ, MainVZ und SchuelerVZ.

So sieht das ganze aus:

buschfunk

So kann man also seine Freunde darüber Informieren, was man gerade tut - oder das ganze als öffentlichen Chat missbrauchen, wie es meine Freunde gerade tun ;)
Die Nachrichten werden nämlich auf der Startseite alle untereinander dargestellt, was den Eindruck eines Chats erwecken lässt. Und da die meisten Jugendlichen Twitter gar nicht kennen, denken die wohl auch, dass es ein Chat ist :)
Außerdem werden die Nachrichten auch auf der eigenen Seite unter “Ist gerade…” eingeblendet.

Was hällst du von dem neuen Feature?

View Results

Lade ... Lade ...

Willkommen im Internet

Geschrieben von Markus am 5. Mai 2009

Ich habe gerade bei YouTube ein schönes Video entdeckt, dass einen Internetneuling in das Internet einführt. Sehr lustig ;)


“Willkommen im Internet” weiterlesen »

Besucher sollen Cookies zustimmen

Geschrieben von Markus am 29. April 2009

… so will es die EU in einem neuen Gesetzesentwurf. Die Seitenbetreiber sollen deswegen die Besucher darauf hinweisen, dass Cookies gespeichert werden und eine Zustimmung anfordern. Ansonsten dürfen keine Cookies gesetzt werden.

Ohne Cookies geht heutzutage doch kaum noch etewas. Fast jede dynamische Seite setzt doch heute Cookies, um seine Besucher zu identifizieren (in der Regel ne Session-ID). Darauf bauen viele Socialnetworks auf und für Werbetreibende gäb es auch keine Möglichkeit mehr, den Ursprung zu erkennen. In Cookies werden auch die Warenkörbe von Shops gespeichert, so dass es dort auch zu Problemen führen würde und kein Kauf mehr möglich wäre.

Man kann die Session ID und alle anderen Infos zwar über die URL übertragen, aber eine URL gerät leichter in die falschen Hände als Cookies, so dass Betrüger es leichter hätten.

Wenn man dann Seiten besucht, die Cookies setzen, soll ein PopUP erscheinen, in dem man das ganze bestätigt. Doch wenn man noch Werbebanner und andere externe Inhalte eingebunden hat, muss der Besucher bei jedem Aufruf mehrere Cookies bestätigen - mehr als lästig. Der Besucher würd zu nichts anderem mehr kommen, als Cookies bestätigen :roll:

Wer seine Cookies unbedingt bestätigen möchte, kann dies auch in seinem Browser einstellen. Dafür braucht man nicht so eine schwachsinnige Regelung von einem Politiker, der vermutlich nichtmal die geringste Ahnung über die Hintergründe des Internets hat :roll:

Zum Glück setzt sich der BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) gegen den Gesetzesentwurf ein. Mal gucken, wie das endet (ich hoffe/vermute aber, dass das Gesetz nicht in Kraft tritt).


Copyright © 2007 Sabiro. All rights reserved.